Jugendkriminalität auf historischem Tief

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JkatNtagesanzeiger.ch  Die Jugend in der Schweiz begeht nicht häufiger Straftaten als früher. Im Gegenteil: Die Jungen haben seit 17 Jahren nicht mehr so selten gegen das Strafgesetzbuch verstossen.

(…) «Ein wichtiger Grund für die Abnahme der Jugendgewalt dürfte im veränderten Freizeitverhalten der Jugendlichen liegen», kommentiert Marcel Riesen-Kupper die Zahlen in der Zeitung. Die meisten Delikte würden Jugendliche abends und nachts an öffentlichen Orten begehen, meint der leitende Oberjugendanwalt des Kantons Zürich und Präsident der Schweizer Vereinigung für Jugendstrafrechtspflege.

Nun zeigen Studien aber, dass sich Jugendliche zu diesen Zeiten weniger im öffentlichen Raum bewegen als noch vor ein paar Jahren. Sie bleiben vermehrt zu Hause und tauschen sich über soziale Medien wie Facebook oder Snapchat aus. Auch Konflikte werden online ausgetragen statt auf dem Dorfplatz oder in der Partymeile. Und das könnte den Rückgang der Jugendkriminalität seit 2010 erklären.

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