Röntgenfluoreszenz XRF

Im Experimentiermodul XRF können Sie einen Röntgenfluoreszenz-Analysator NITON XL-2 ausleihen. Das Gerät wird aus Sicherheitsgründen in einem Messstand betrieben. Dieser schrimt die entstehende Röntgenstrahlung ab. Auf dem mitgelieferten Notebook ist die benutzerfreundliche Software zur Bedienung des Gerätes installiert.

Der Analysator arbeitet nach der Methode der Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA / engl. XRF). Dies ermöglicht die Analyse von Elementkonzentrationen in verschiedenen Materialien.

Mithilfe der Röntgenfluoreszenzanalyse kann auch bei sehr kleinen Proben herausgefunden werden, welche Elemente mit höherer Ordnungszahl in welcher Konzentration enthalten sind. Hierzu bestrahlt man die Probe mit „weisser Röntgenstrahlung“, d.h. mit Röntgenstrahlung die über einen grossen Energiebereich ein kontinuierliches Spektrum besitzt und regt die in der Probe enthaltenen Elemente an. Diese senden beim Übergang in den Grundzustand die jeweils charakteristische Röntgenstrahlung aus. Dies bezeichnet man als Fluoreszenz. Das Ergebnis der Röntgenfluoreszenzanalyse unterscheidet sich von einer gewöhnlichen Röntgenaufnahme, wie sie z.B. für medizinische Zwecke verwendet wird. Ein Röntgenbild zeigt den Absorptionsgrad in der Probe, gibt aber keine Auskunft über die Elemente in der Probe.

 

Anwendungsbeispiele:
– Analyse von Metalllegierungen
– Screening von Konsumgütern (z.B. Spielzeuge, Keramik, Kunststoffe)
– Anaylse von Boden- und Segmentproben.

 

Cadmiumgrenzwert überschritten