Posts by: guidknau

Lernen erleben im Klassenlager: Making im Campo Cortoi

   |   von  |  0 Kommentare

Die zITBOx Story beschreibt ein Klassenlager im Campo Cortoi im Tessin, in dem Lernen im Freien und makerorientierte Erfahrungen im Mittelpunkt stehen. 

Die Jugendlichen verbringen den Lageralltag weitgehend ohne digitalen Komfort, versorgen sich selbst, kochen am Feuer und erleben so bewusst die natürlichen Ressourcen und Abläufe. Durch praktische Tätigkeiten wie Bauen, Reparieren und Gestalten werden Selbstständigkeit, Teamgeist und Eigenverantwortung gefördert. 

Making wird dabei nicht nur als Unterrichtsform, sondern als pädagogische Haltung verstanden, bei der nicht perfekte Ergebnisse, sondern die Erfahrung und der Lernprozess im Vordergrund stehen. 

Das Lager bietet viele sinnliche und ganzheitliche Lerngelegenheiten, die über klassischen Unterricht hinausgehen und Kopf, Herz und Hand ansprechen. Der naturverbundene Rahmen und die Herausforderungen des Lageralltags schaffen ein Umfeld, in dem die Jugendlichen ihre Ideen einbringen und ihre Umgebung aktiv mitgestalten können. 

Lehrpersonen erhalten mit dem Campo Cortoi einen durchdachten Rahmen und Erfahrungswissen, um Klassenlager als Bildungs- und Beziehungserfahrung zu gestalten.

zITBOx Beitrag


Crêpes, Kreativität und Gemeinschaft draussen erleben

  |   von  |  0 Kommentare

Die zITBOx Story beschreibt ein Bildungsprojekt, bei dem Naturpädagogik und makerorientiertes Lernen kombiniertwurden: Eine Klasse der Schule Walenstadt und die Stiftung Silviva kochten gemeinsam Crêpes im Wald und schnitzten dafür ihr eigenes Besteck. 

Durch das Lernen im Freien werden alle Sinne aktiviert und die Schüler:innen erleben den direkten Zusammenhang zwischen Tätigkeit und Ergebnis, was Selbstwirksamkeit und tieferes Verständnis fördert. Das gemeinsame Kochen und Gestalten schafft besondere Erfahrungen von Kreativität und Gemeinschaft, die weit über klassischen Unterricht hinausgehen. Beim Schnitzen der Löffel und Gabeln verbinden die Jugendlichen praktische Fertigkeiten mit einem bewussten Umgang mit Materialien und Umwelt. 

Die Kooperation zwischen Schule und externem Partner zeigt, wie Bildung im Naturraum nachhaltig und alltagsnahumgesetzt werden kann. Solche Aktivitäten eröffnen neue Perspektiven für zukunftsorientierte Bildungsansätze, die Erlebnis, Kreativität und praktische Arbeit vereinen. 

zITBOx Beitrag


Making erleben – Transferanlass an der Modellschule Vilters-Wangs

   |   von  |  0 Kommentare

Am Transferanlass der Modellschule Vilters-Wangs erhielten Lehrpersonen aus den Zyklen 1 und 2 am 18. November 2025 Einblicke in erfolgreich erprobte makerorientierte Unterrichtsprojekte und konnten aus einem vielfältigen Praxisangebot auswählen. Die präsentierten Projekte zeigten, wie Making Lernfreude weckt, digitale Kompetenzen stärkt und kreative sowie fachliche Lernprozesse integriert, z. B. durch Scratch-Programmierung, Buchtrailer mit CapCut oder intergenerationelle Aktivitäten. Besonders deutlich wurde, wie vielfältig makerorientiertes Lernen eingesetzt werden kann und dabei auch Sprachförderung sinnvoll kombiniert werden kann. Die Teilnehmenden lobten die sorgfältige Vorbereitung, die inspirierenden Beispiele und hoben hervor, dass Making im eigenen Unterricht umsetzbar sei. In Vilters-Wangs wird Making nicht als isolierte Methode verstanden, sondern als Haltung, die Raum für selbstverantwortliches Lernen, Gestaltung und Fehlertoleranz schafft – der Anlass diente sowohl der Inspiration als auch der Vernetzung im Kollegium.

zITBOx Blog-Beitrag und Links zur Thematik


Kling Glöckchen, KI-Glöckchen – Musik & Geschichten mit KI

   |   von  |  0 Kommentare

Das digitale Buch zeigt Schritt für Schritt, wie man mithilfe von KI eine Weihnachtsgeschichte entwickeln und weiterverarbeiten kann. Zuerst wird erklärt, wie ChatGPT beim Ideensammeln und Schreiben unterstützt und warum gute Prompts wichtig sind (KI als Werkzeug, nicht als „Zauberautomat“). Als Beispiel wird die Geschichte „Das magische Glöckchen – Ein Weihnachtswunder in Norwegen“ mit Weihnachtsmann, Kindern und Rentier vorgestellt. Danach wird gezeigt, wie man den Text mit Text-to-Speech-Tools (z. B. ElevenLabs oder Fliki) als Erzählung bzw. Podcast sprechen lassen kann. Zusätzlich werden Möglichkeiten vorgestellt, Podcasts mit KI zu erstellen, etwa über NotebookLM (Google) oder PodcastGen. Für die visuelle Umsetzung wird erklärt, wie man zu den Textabschnitten passende Bilder mit DALL·E generiert und warum man dies am besten abschnittsweise macht. Anschliessend wird gezeigt, wie daraus ein fertiges Bilderbuch in Word oder Pages gestaltet werden kann. Das Dokument liefert ausserdem eine Anleitung, wie ChatGPT sogar ein Kinderbuch im einheitlichen Stil (z. B. Watercolor) mit konsistenten Figuren unterstützen kann. Danach folgt ein Beispiel, wie man aus der Geschichte ein Hörspielskript generiert und es im Unterricht von Kindern aufnehmen lässt. Zum Abschluss wird erklärt, wie man mit Suno einen passenden Weihnachtssong erzeugt (z. B. „Roter Mantel, goldener Stern“) und das Projekt als kreativen KI-Jahresabschluss nutzt.

Links


KI-Didaktik: Eine Planungsvorlage zur Aufgabenkultur im KI-Zeitalter

   |   von  |  0 Kommentare

Der Beitrag stellt eine didaktische Planungsvorlage vor, die Lehrkräften helfen soll, Aufgaben für den Unterricht im Kontext von Künstlicher Intelligenz (KI) bewusst und reflektiert zu gestalten. Ausgangspunkt ist das zuvor entwickelte Orientierungsmodell der fünf Dimensionen des Lernens mit, durch, über, trotz und ohne KI, das hier weitergedacht und praxisbezogener gemacht wird. 

Zentrale Ideen

1. Von einem Orientierungsmodell zur konkreten Planung:
Die ursprünglichen fünf Dimensionen waren hilfreich, blieben aber zu grob für konkrete Aufgabenplanung. Deshalb wurde die Vorlage weiterentwickelt, um eine differenziertere didaktische Struktur zu bieten.

2. Vier Aufgabenkategorien als didaktischer Entscheidungsraum:
Statt einer starren Abfolge bietet die Vorlage vier Aufgabenkategorien, die sich aus den Dimensionen ableiten und je nach Lernzielen und Kontext kombiniert werden können: 

  • KI-thematisierende Aufgaben: KI steht im Mittelpunkt des Lernens (z. B. Funktionsweisen, Chancen und Risiken). Fokus auf Verstehen und Einordnen.
  • KI-integrierende Aufgaben: KI wird als Lernressource gezielt zur Bearbeitung fachlicher Aufgaben eingesetzt.
  • KI-reflektierende Aufgaben: Lernende hinterfragen KI-Ergebnisse, vergleichen Ergebnisse, betrachten Verzerrungen und reflektieren ihre eigenen Lernstrategien.
  • KI-limitierende Aufgaben: KI wird bewusst eingeschränkt, um Kompetenzen ohne technologische Unterstützung sichtbar zu machen.

Diese Kategorien sind nicht als feste Reihenfolge gedacht, sondern als didaktischer Orientierungsraum, der Entscheidungen erleichtert und den Blick von der Frage „darf ich KI nutzen?“ hin zur Frage „welche Art von Aufgabe passt zu meinem Ziel?“ verschiebt.

3. Planungsfragen zur Reflexion:
Die Vorlage regt Lehrkräfte zu gezielten Überlegungen an, etwa:

  • Welche fachlichen und überfachlichen Ziele verfolge ich?
  • Wo soll KI thematisiert, integriert, reflektiert oder begrenzt werden?
  • Wie hängen diese Entscheidungen mit Kompetenzen zusammen, die die Lernenden entwickeln sollen?

4. Kein Rezept, sondern ein Rahmen:
Die Planungsvorlage versteht sich bewusst nicht als Checkliste oder normatives Raster für „guten“ KI-Unterricht. Sie soll vielmehr Diskussion, Reflexion und Verständigung über Aufgaben im KI-Zeitalter fördern – z. B. im eigenen Unterricht, im Kollegium oder in Fortbildungen.

5. Lizenz und Nutzung:
Alle Materialien einschliesslich der Planungsvorlage stehen unter einer CC-Lizenz (Creative Commons) und dürfen genutzt, bearbeitet und geteilt werden, solange der Urheber genannt und die Lizenz beibehalten wird. 


Kurz gesagt: Der Artikel bietet Lehrkräften eine didaktisch fundierte Vorlage, um Aufgaben im Unterricht unter den Bedingungen generativer KI bewusst zu planen, zu begründen und zu reflektieren – weg von reiner Tool-Orientierung hin zu sinnvoller Integration basierend auf Lernzielen.


Quellen:


Making in der Schule: Kreatives Lernen zwischen Technik, Design und Innovation

   |   von  |  0 Kommentare

Was ist „Making“ und warum wichtig

Die Seite „RessourcenMaking“ bietet bereits eine breite Sammlung an externen Links, Literaturhinweisen und Praxisressourcen, mit denen Lehrpersonen und Schulen Making-Aktivitäten ins eigene Unterrichts- und Schulprogramm integrieren können.

Making wird als Teil der modernen Medien- und Informatikbildung verstanden – als eine Form des Lernens, bei der Schüler:innen selbst kreativ aktiv werden, Dinge gestalten, tüfteln und erproben. 

Making soll nicht einfach „Basteln“ sein, sondern ein ernstzunehmender pädagogischer Ansatz: Es verbindet kreative, technologische und soziale Kompetenzen und fördert selbstorganisiertes, problemlösungsorientiertes und kollaboratives Lernen. 


Wichtige verlinkte Ressourcen & Plattformen

Die PHSG-Making-Seite verweist auf zahlreiche externe Angebote — hier einige zentrale:

Ressource / PlattformInhalt / Nutzen / Bedeutung
Making for EducationEine Onlineplattform, die schulische Making-Lernaktivitäten systematisch fördert. Sie enthält Unterrichtskonzepte, Challengecards, Anleitungsvideos, Vorlagen und Materialien – so aufbereitet, dass Lehrpersonen sie direkt im Unterricht einsetzen können.
zITBOx (z.B. „Making-Navigator“, Stories, Frameworks)zITBOx bietet mit dem Framework Making macht Schule eine strukturierte theoretische und praktische Anleitung, wie Making systematisch in Schule und Unterricht integriert werden kann – mit fünf Dimensionen: Ressourcen, Thematik, Didaktik, Methodik und Evaluation.
Praxishandbuch & theoretische FundamenteUnter „Literatur“ findet sich z. B. das Werk Making und Schule – Praxishandbuch für Schulentwicklung und Unterricht, das auf empirischer Praxis aus der Schweiz basiert und Orientierung für Schulentwicklungsprozesse gibt.
Weitere Sammlungen und Ideen-Sets
(z.B. 3D-Drucken, Plotten, Games, Robotik, Werkstattideen)
Diese bieten eine breite Vielfalt an konkreten Projektideen – von Spielentwicklung über Robotik bis hin zu handwerklich-künstlerischen Umsetzungen – und zeigen die Breite dessen, was unter „Making“ verstanden werden kann.

Diese Vielfalt zeigt deutlich, dass „Making“ nicht auf ein Fach beschränkt ist. Vielmehr lassen sich Make-Aktivitäten in fast alle Fächer und Altersstufen integrieren – von Grundschule bis Sekundarstufe – und sie fördern überfachliche Kompetenzen wie Kreativität, Problemlösen, Eigenständigkeit und kooperatives Arbeiten.


Didaktische und pädagogische Überlegungen: Warum „Making“ in Schule Sinn macht

Das Konzept hinter Maker Education stützt sich auf mehrere Schlüsselideen:

  • Maker-Mindset: Nicht nur Inhalte konsumieren, sondern selbst schöpferisch tätig sein – also eigene Ideen entwickeln und umsetzen. Das fördert Selbstwirksamkeit, Problemlösefähigkeit und kreative Gestaltung. 
  • Kompetenzen für die Zukunft: Im 21. Jahrhundert sind nicht nur fachliche Kenntnisse gefragt, sondern auch Kreativität, digitale Kompetenz, Zusammenarbeit und Innovationsfähigkeit. Making-Projekte trainieren genau diese Fähigkeiten. 
  • Interdisziplinarität: Making verbindet – im besten Fall – Inhalte aus Technologie, Naturwissenschaft, Kunst, Gesellschaft und Medien. So werden Lernen und Gestalten oft fächerübergreifend. 
  • Partizipation und Mitgestaltung: Durch offene, projektorientierte Settings erhalten Schüler:innen Raum, ihre Ideen einzubringen, zu experimentieren und ihre Lösungen mitzugestalten – das stärkt Eigenverantwortung und Motivation.

Zusammengefasst: Maker Education bietet einen lebendigen, handlungsorientierten, zeitgemässen Zugang zum Lernen und bereichert Schule weit über das klassische Curriculum hinaus.


Chancen und Herausforderungen aus der Sicht der Schule

Chancen:

  • Niederschwelliger Einstieg: Dank fertiger Konzepte und Materialien (z. B. bei Making for Education oder zITBOx) können Lehrpersonen ohne grossen Vorlauf starten.
  • Förderung von Schlüsselkompetenzen: Kreativität, Problemlösen, Digitalisierung, Zusammenarbeit — Kompetenzen, die zunehmend relevant sind.
  • Vielfalt & Flexibilität: Projekte können an Alter und Schulstufe angepasst werden; Maker Education funktioniert in der Grundschule genauso wie auf der Sekundarstufe.
  • Verbindung von Theorie und Praxis: Durch praxisnahe Projekte wird Lernen erfahrbar und greifbar – was oft motivierender ist als rein theoretischer Unterricht. 

Herausforderungen:

  • Aufwand für Lehrpersonen: Maker-Projekte brauchen Planung, Material, Begleitung und manchmal technische Infrastruktur – was mehr verlangt als ein Standardunterricht.
  • Kompetenzanforderungen: Lehrpersonen müssen bereit sein, sich auf neue Rollen einzulassen – als Moderator:innen, Unterstützer:innen, Designer:innen von Lernsettings.
  • Nachhaltigkeit und Schulentwicklung: Damit Making nicht ein einmaliges Projekt bleibt, braucht Schule eine Gesamtvision, Ressourcen und Kontinuität. Hier setzen Frameworks wie „Making macht Schule“ an – aber sie müssen auch institutionalisiert werden.

Fazit: Warum „Making“ heute wichtiger denn je ist

Die PHSG-Sammlung zur Maker Education bietet eine hervorragende Tür in eine pädagogische Welt, die Kreativität, Selbstwirksamkeit und digitale Kompetenz miteinander verbindet. Mit der richtig eingesetzten Unterstützung – inspirierenden Ressourcen, klaren didaktischen Rahmen und engagierten Lehrpersonen – kann Making Schule neu und lebendig gestalten.

Vor dem Hintergrund einer zunehmend digitalisierten und vernetzten Welt eröffnet Maker Education Perspektiven: Für Schüler:innen, um aktiv, kreativ und lösungsorientiert zu lernen; für Lehrpersonen, um ihre Rolle zu erweitern und Schule als Ort für Innovation und Mitgestaltung zu verstehen; und für das Bildungssystem, um zeitgemässe Kompetenzen nachhaltig zu fördern.


Zur Ressourcen-Seite «Making – Werkzeuge, Ideen und Ressourcen für makerorientierten Unterricht»

Making – Werkzeuge, Ideen und Ressourcen für makerorientierten Unterricht

Making konkret: Eine Anleitung für die Unterrichtspraxis

  |   von  |  0 Kommentare

Wie kann eine Makingsequenz im Unterricht strukturiert und durchgeführt werden? Diese Anleitung bietet einen praxisnahen Einstieg mit Beispielen, Reflexionsfragen und einem klaren Ablauf zur Umsetzung. Ausserdem wird ein CustomGPT mit dem Namen «Assistent für eine Making-Sequenz» verlinkt, dieser begleitet Lehrpersonen Schritt für Schritt bei der Planung und Reflexion einer Making-Sequenz im Unterricht.

Weiterlesen


Begleitung mit Wirkung: Schulentwicklung gelingt, wenn Vision, Reflexion und Praxisnähe zusammenspielen

   |   von  |  0 Kommentare

Das IDIB der PHSG zeigt mit seiner strukturierten und partnerschaftlichen Begleitung, wie nachhaltige Entwicklungsprozesse in Schulen initiiert und verankert werden können. Die Koordinatorinnen aus den ITBO-Modellschulen «Szenario Adaptives Lernen» erzählen, was wirklich wirkt.

Weiterlesen


makingforeducation.ch – Onlineplattform für schulische Making-Lernaktivitäten

   |   von  |  0 Kommentare

Worum geht es

  • Die Plattform Making for Education präsentiert sich als Onlineangebot, mit dem schulische „Making“- bzw. Maker-Lernaktivitäten gefördert und einfach in Lehr- und Lernprozesse integriert werden können.
  • Zielgruppe sind Lehrpersonen, ICT-Verantwortliche, Schulleitungen, Making-Verantwortliche und Schüler:innen im mittleren und oberen Schulalter. 
  • Die Materialien und Angebote auf der Plattform sind so gestaltet, dass sie direkt adaptierbar sind — also nicht nur als Inspiration dienen, sondern im eigenen Unterricht oder schulischen Kontext eingesetzt werden können. 

Inhalte und Aufbau der Plattform

  • Die Plattform bietet unterschiedliche Kategorien: Unterrichtskonzepte, Bezugsquellen für Materialien, Inspirationsquellen und Plattformen. 
  • Es gibt Challengecards, didaktische Hinweise, Anleitungsvideos, Vorlagen und Materialien, die Lehrpersonen direkt einsetzen können. 
  • Die Inhalte sind kompetenzorientiert aufbereitet: Das macht sie geeignet, um Kompetenzen wie Kreativität, Problemlösen, kollaboratives Arbeiten und nachhaltiges Denken zu fördern. 
  • Die Plattform legt ausdrücklich Wert darauf, Making nicht als «Basteln» zu verstehen – sondern als ernstzunehmende, kreative und technologische Lernform, die in schulische Fächer integriert werden kann (z. B. Deutsch, MINT, Mensch/Umwelt/Gesellschaft etc.).

Warum „anwenden / adaptieren“ — Zweck und Mehrwert

  • Die Inhalte sind so konzipiert, dass sie flexibel an unterschiedliche Schul- und Klassenkontexte angepasst werden können. Damit soll Making eine echte Option im regulären Unterricht sein.
  • Lehrpersonen können der Plattform entnehmen, was bereits erprobt ist — mit Materialien, didaktischen Hinweisen und Praxisbeispielen — und diese auf ihre eigene Klasse übertragen.
  • Die Plattform versteht sich als Teil einer „Sharing-Community“: Lehrpersonen und Schulen können eigene Ideen und Beiträge einbringen — was kollektives Lernen und die Weiterentwicklung von Angeboten ermöglicht.

Bedeutung für schulische Praxis

  • Für Schulen, die Interesse an „Maker Education“ haben, bietet die Plattform einen sehr niederschwelligen Einstieg: Materialien sind bereit, es braucht kein aufwändiges Entwickeln von Grund auf.
  • Making kann als ergänzender Ansatz dienen, um digitale, technische und kreative Kompetenzen zu fördern — kombiniert mit Fachinhalten und aktuellen Lehrplänen.
  • Der Ansatz fördert selbstständiges, projektorientiertes, problem- und lösungsorientiertes Lernen — und unterstützt damit Schlüsselkompetenzen für das 21. Jahrhundert.

Mehr Infos und Link zur Plattform


Kleine Roboter, grosses Lernen: Beebots im Kindergarten

   |   von  |  0 Kommentare

Im Kindergarten lernen die Kinder mit sogenannten BeeBots spielerisch erste Programmierkenntnisse — und entdecken Technik mit Freude. Der Einstieg erfolgt über Geschichten und kreative Aufgaben (z. B. mit dem Bilderbuch „Otto und Robotto“), wodurch der Alltag der Kinder mit dem Thema Roboter verknüpft wird. Die Kinder lernen räumliche Orientierung und Befehle wie „links“, „rechts“, „vorwärts“, „rückwärts“, und erfahren, dass Roboter nur auf genaue Anweisungen reagieren. Durch unterschiedliche Aufgabenstellungen — etwa Parcours, Schatzsuche, Labyrinthe oder Zeichnungen auf Papier — wird das Lernen altersgerecht differenziert und kindgerecht gefördert. Dabei wird nicht nur technisches Verständnis geschult: Auch Kooperation, Problemlösen, Kreativität und der Umgang mit Fehlern stehen im Zentrum — wichtige Kompetenzen für die Zukunft.

Beitrag