Artikel mit Tag: Medienkompetenz

Die Schule von morgen

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arte.tv ● Weltweit werden neue pädagogische Modelle erprobt. Von Singapur über Finnland und Frankreich bis in die Vereinigten Staaten gibt die Dokumentation einen Überblick über die besten Systeme und zeigt besonders vielversprechende Experimente. Lehrer, Eltern, Schüler und Forscher veranschaulichen die neuen Methoden und sprechen über Zweifel, Ambitionen und Hoffnungen.

arte.tv ● Kann der Unterricht so umgestaltet werden, dass er wirksamer und individueller auf künftige Herausforderungen vorbereitet? Wissenschaftler aus aller Welt berichten von bahnbrechenden, dank moderner Bildgebungsverfahren möglich gewordenen Entdeckungen über die Funktionsweise des Gehirns. Wie lassen sich diese Erkenntnisse auf Lernmethoden übertragen?

«Ein Handyverbot in der Schule ist kontraproduktiv»

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tagblatt.ch, Ursula Webstein, 09.09.2018 ● «Die anfänglichen Handyverbote beim Aufkommen der Smartphones konnte ich nachvollziehen. Die Lehrpersonen waren infolge der Entwicklung stark gefordert. Ein Verbot schien eine einfache Lösung zu sein. Wenn wir aber wollen, dass Jugendliche im Umgang mit den neuen Medien kompetent werden, ist ein Handyverbot kontraproduktiv. Man lernt nicht schwimmen, in dem man dem Pool das Wasser ablässt.» (Ralph Kugler)

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Digital Natives gibt es nicht

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blog.phzh.ch, Tobias Zimmermann, 04.09.2018  Digital Natives gibt es nicht – jedenfalls nicht das Konzept davon, das sich inzwischen in manchen Köpfen eingenistet hat. So auch in jenen einiger Bildungspolitikerinnen. Es handelt sich, wie man in der Didaktik der Naturwissenschaften sagt, um ein Fehl- oder Misskonzept. So führt die Vorstellung, die Sonne kreise um die Erde, zu falschen Schlüssen. Ähnlich verhält es sich mit der Vorstellung sogenannter Digital Natives: Die Annahme, die heutigen Studenten (oder Schülerinnen) seien «digital Eingeborene», führt zu falschen Annahmen über deren Fähigkeiten im Umgang mit elektronischen Medien. Diese Fehlannahmen können sich in ungeeigneten didaktischen Konzepten äussern, die schliesslich zu ineffizienten Lernprozessen führen.

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Die Hälfte aller Neunjährigen besitzt ein Handy

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spiegel.de / Kristin Haug, 7.8.2018 ● Sie lesen lieber auf Papier, doch die Bedeutung digitaler Geräte nimmt mit steigendem Alter rasant zu: Forscher haben die Mediennutzung von 6- bis 13-Jährigen analysiert.

Sie spielen mit Puppen oder kuscheln mit ihren Teddybären, sie fahren Fahrrad oder treffen sich mit Freunden – und irgendwann texten sie lieber Nachrichten und schauen Serien: Je älter Kinder werden, desto wichtiger werden Smartphones, Tablets und Computer für sie. Zu diesem Ergebnis kommt die “Kinder-Medien-Studie 2018”.

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Social Media Studie 2018: Neue Zahlen für die Schweiz

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mcschindler.com,19. Juni 2018  Andrea Iltgen, Managing Partner bei xeit, fasst die Resultate wie folgt zusammen: „Erstmals wurde in diesem Jahr auch zahlenmässig ersichtlich, dass die Bedeutung von Facebook abnimmt. Gleichzeitig wachsen andere Produkte aus dem Hause Facebook: Instagram und WhatsApp. Insgesamt scheint sich ein Trend abzuzeichnen zurück zu (Themen-)spezifischer Nutzung von Social Media – also nicht mehr ein Netzwerk für alles, sondern es gibt wieder die Berechtigung für unterschiedliche Plattformen. Für die Politik ist zum Beispiel Twitter immer noch sehr relevant, für Jugendliche Snapchat. Für den privaten Chat WhatsApp, für Business LinkedIn und um Firmen zu folgen eben Facebook.“

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Threema für Schulen – Schweizer App lässt WhatsApp alt aussehen

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Die Entwicklerfirma der sicheren Schweizer Messenger-App vermeldet ein Rekordinteresse. Hier erfährst du, was Threema Education ausmacht.

watson.ch / Daniel Schurter, Bild: Shutterstock, 8.6.2018 ● Threema Education ist ein auf schulische Bedürfnisse zugeschnittenes Spezialangebot, basierend auf Threema Work. Schulen können damit sicheres Instant-Messaging anbieten, das im Gegensatz zu WhatsApp die Datenschutz-Anforderungen erfüllt. Dazu muss man wissen, dass es Threema nicht nur als normale App für private Nutzer gibt. Für den professionellen Einsatz in Unternehmen bietet die Schweizer Entwicklerfirma zusätzlich Threema Work an. Und seit April eben auch vergünstigt für offiziell anerkannte Bildungseinrichtungen. Kurz zusammengefasst handelt es sich um die gleiche technische Plattform, die eine abhörsichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bietet, ergänzt um gewisse Funktionen.

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Digitale Bildung: eine Knacknuss für die Schule?

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lch.ch / Nov. 2017, Foto: Thinkstock ● Ob Interactive Media Designer, ICT-Architektin, Data Scientist, Social Media Managerin, Software-Ingenieur oder Online Marketing Managerin – alles Berufe, die Sie wahrscheinlich weder (detailliert) kennen, noch hatten Sie dazumal die Möglichkeit, sie zu erlernen. Sie existierten früher schlichtweg noch nicht. Hervorgebracht hat sie erst die Digitalisierung. Diese entwickelt sich rasant und verändert unser Leben in all seinen Facetten. Berufe ver- schwinden, andere verändern sich, nochmals andere entstehen. Kinder, die heute in die Schule eintreten, werden später mit grosser Wahrscheinlichkeit Berufe ausüben, die es so jetzt noch nicht gibt. Muss uns das beunruhigen? Nein, aber es sollte uns interessieren. Mit dem Schwerpunkt «Digitale Bildung» in der vorliegenden Ausgabe setzen wir ein Zeichen.

Artikel
  • Digitale Bildung: eine Knacknuss für die Schule? (Bildung Schweiz, 11 | 2017)
    • S. 10  Interview: «Lehrpersonen benötigen flexible digitale Technologien»
    • S. 14 Medien und Informatik in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung
    • S. 19 Lernen wie gedruckt
    • S. 22 Mittels Digitalisierung professionalisieren
    • S. 24 Und wenn der Satz von Pythagoras ein Game wäre?
    • S. 27 «Mein Budget hat mich schockiert»

Informatik wird an den Gymnasien obligatorisch

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Die Kantone wollen das Schulfach aufwerten. Das sei höchste Zeit, sagen Experten.

tagesanzeiger.ch / Luca De Carli, Christoph Lenz, Foto: Urs Jaudas ● Die Kantone haben deshalb entschieden, dass neu landesweit Informatik ­anders und obligatorisch unterrichtet wird. Dies bestätigen Tagesanzeiger.ch/Newsnet drei Quellen aus dem Umfeld der Versammlung unabhängig voneinander. Die Vereinigungen der Gymnasiallehrer, der Rektoren und der Hochschulen hatten in den letzten Monaten bereits ein Obligatorium gefordert. Auch der Bund ist dafür.

Allerdings waren sich die Kantone uneinig darüber, ob Infor­matik nicht nur obligatorisch, sondern auch zu einem sogenannten Grundlagenfach aufgewertet werden soll. So hätte es auch für die Matur gezählt. Mit einer Stimme Unterschied wurde gegen das Grundlagenfach entschieden.

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«Kopfstark» – Wie wahr ist die Wirklichkeit? Warum Jugendliche das Risiko lieben! Digitales Lernen

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swisscom.ch / Michael In Albon, Agentur Nordjungs Zürich, 18.10.2017 ● «Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht», und «Weniger ist mehr». Quelle dieser Erkenntnisse ist die Art und Weise, wie unser Gehirn funktioniert. Teilweise ist es immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Die Forschung entlockt unserem Denkorgan jedoch immer neue Geheimnisse. Sicher ist: Das Hirn durchläuft in der Jugend eine komplexe Entwicklung, die durch Erziehung kaum zu beein ussen ist.

Auf jeder Stufe ihrer Entwicklung brauchen Kinder unterschiedliche Reize. Wir sollten ihre Gehirne aber nicht überreizen. Zu viele Aktivitäten, zu viele Impulse und zu viele Bildschirme können unseren Kindern die Grundbedingung für ein kreatives und selbstgesteuertes Leben rauben: Zeit für eigene Gedanken, Zeit für Langeweile, Zeit für sich selbst.

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Medien und Informatik: Umsetzung im Kontext Lehrplan 21

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lch.ch ● Die Schulen sollen gemäss Lehrplan 21 die Kinder und Jugendlichen auf die heute schon weiter zunehmend von der Digitalisierung bestimmte Arbeits- und Lebenswelt vorbereiten. Für die Umsetzung des Lehrplanauftrags müssen wesentliche Bedingungen für das Gelingen erst noch bereitgestellt werden. Der LCH fordert insbesondere ausreichende und individuell angepasste Weiterbildung für die Lehrpersonen, die verlässliche Anerkennung von bisherigen Lehrberechtigungen, digital aufbereitetes modulares Lernmaterial, eine technisch aktuelle Infrastruktur, die laufende Anpassung des Lehrplans und der Beurteilung sowie den Schutz der persönlichen Daten.

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