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LeOJ – Erste Ergebnisse

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Stichprobe

Ingesamt konnten im Zeitraum November 2016 bis Februar 2017 1.333 Schülerinnen und Schüler aus 81 Schulklassen auf der Sekundarstufe I in den Schweizerischen Kantonen St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden mittels einer standardisierten Onlinebefragung befragt werden.

Berufswünsche

Die Schülerinnen und Schüler auf der Sekundarstufe I setzen sich stark mit dem Thema Ausbildung und dem Übergang ins Arbeitsleben auseinander. Dies zeigt sich unter anderem dadurch, dass fast alle Befragten (99 Prozent) das Absolvieren einer guten Ausbildung als wichtiges Lebensziel bewerten. Gleichzeitig geben über 64Prozent der Jugendlichen an, dass sie Angst davor haben, keinen Ausbildungsplatz und im Anschluss keinen Arbeitsplatz zu erhalten.

Betrachtet man die Wunschvorstellungen, welche Jugendliche an eine zukünftige Arbeitsstelle habe, so hat für sie der Spass an der Arbeit höchste Priorität. Wichtig ist ihnen zudem die Arbeitsplatzsicherheit, die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Diese Wunschvorstellungen sind erstaunlich konstant über das Geschlecht, die Schulform, die Herkunftsregion sowie den Migrationshintergrund. Jugendliche auf der Realschule sowie mit einem Migrationshintergrund der 2. Generation wünschen sich eher Arbeitsplatzssicherheit, sowie eine hohe Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Betrachtet man die idealistischen beruflichen Aspirationen, so geben rund 16 Prozent der Jugendlichen Berufe aus dem Gesundheits- und Sozialsektor sowie rund 5 Prozent Berufe aus dem ICT-Sektor als idealen Wunschberuf an. Allerdings glauben nicht alle Jugendliche, dass sie diese Berufe auch später tatsächlich ausüben können, bei den realistischen beruflichen Aspirationen liegen die Werte bei rund 12 Prozent im Gesundheits- und Sozialbereich und rund 3 Prozent im ICT-Bereich. Vor allem Knaben und Jugendliche mit Migrationshintergrund wünschen sich einen Beruf im ICT-Sektor, während Berufe im Sozial- und Gesundheitsbereich eher von Mädchen als Wunschberuf genannt werden.

Cybermobbing

Das Internet ist für die heutige Generation Z einer der zentralen Punkte ihrer Freizeitgestaltung. So gaben deutlich über 80 Prozent der befragten Jugendlichen an, in ihrer Freizeit oft oder sehr oft das Internet zur Unterhaltung sowie zum Kontakt mit Freunden über soziale Netzwerke zu nutzen. Dies geht mit unterschiedlichen Risiken einher, wobei das Thema Cybermobbing vermehrt diskutiert wird. Diese Problematik scheint den Jugendlichen jedoch bewusst zu sein: Weit über 80 Prozent haben gegenüber Cybermobbing eine ablehnende Haltung, wobei Mädchen eine deutlich ablehnendere Haltung als Knaben zeigen. Eine weniger ablehnende Einstellung zeigen im Ausland geborene Jugendliche, sowie Jugendliche aus ländlichen Gemeinden.


Berichterstellung

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Momentan wird der schriftliche Bericht zu sämtlichen Themengebieten der Befragung fertiggestellt und im Laufe des Sommers 2017 auf diesem Blog publiziert.


Haupterhebung gestartet

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Das Erhebungsinstrument wurde mit Hilfe der durch den Pretest gewonnenen Erkenntnisse optimiert. Seit Anfang November läuft die Haupterhebung, erste Resultate werden Im Frühjahr 2017 erwartet.


Pretest gestartet

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Der Pretest wurde am Dienstag den 27.09.2016 lanciert und läuft noch bis zum 30.09.2016. Der Test soll Aufschluss über folgende Aspekte des Erhebungsinstruments geben:

  • Verständlichkeit der Fragen
  • Testtheoretische Eignung der verwendeten Items
  • Benutzerfreundlichkeit und Stringenz der Fragebogenprogrammierung
  • Bearbeitungsdauer des Fragebogens

Die so erhaltenen Resultate werden dann zur Optimierung des Instruments bezüglich der Haupterhebung eingesetzt.