Die Mathematik- und Logikspielemeisterschaft ist ein populärer und schulischer Wettbewerb, der jedes Jahr in Europa und darüber hinaus organisiert wird. An diesem Wettbewerb nehmen Mathematikbegeisterte jeden Alters aus etwa zwölf Ländern teil. Das internationale Finale findet 2026 in Italien statt. Die FSJM (Schweizerischer Mathematikspieleverband) organisiert den Schweizer Teil dieser Meisterschaft seit nunmehr über 30 Jahren.
Die Karg-Stiftung veröffentlicht erstmals eine Publikation, die Chancen und Risiken von KI in der schulischen Begabtenförderung untersucht. Das Open-Access-Werk von Dr. Olaf Steenbuck und Andreas Terfloth zeigt praxisnah, wie KI Lehrkräfte entlasten und Lernprozesse individuell unterstützen kann. Im Fokus stehen pädagogische Fragen, nicht technische Möglichkeiten. Besonders für hochbegabte Schülerinnen und Schüler kann KI neue Lernformen eröffnen und selbstgesteuertes Denken fördern. Chatbots können dabei helfen, Argumentation und Kreativität zu stärken. Voraussetzung ist eine begabungsförderliche Lernkultur, die Vielfalt, Eigenständigkeit und kreative Lösungen anerkennt. Die Autor:innen betonen, dass KI pädagogisch reflektiert eingesetzt werden muss, um Lernprozesse zu fördern, nicht zu ersetzen. Unsachgemäßer Gebrauch birgt Risiken wie Deskilling oder Skillskipping, besonders bei Hochbegabten. Lehrkräfte benötigen daher Kompetenzen im verantwortungsvollen Umgang mit KI. Die Publikation bietet Orientierung und Impulse, KI sinnvoll in der individuellen Förderung einzusetzen.
An jeder Schule gibt es ein paar Überflieger: Sie ziehen knifflige Aufgaben vor und langweilen sich schnell bei einfachen Übungen und Wiederholungen. Wie können Schulen diesen Schülerinnen und Schülern gerecht werden? Wie lassen sich besondere Begabungen und Talente entdecken und entwickeln? Denn sowohl Über- als auch Unterforderung können zur psychischen Belastung werden. Schulkonzepte, die sich bei der Förderung hochbegabter Schülerinnen und Schüler bewährt haben, zeigen, dass dieser Fokus allen zugutekommt.
Hier dreht sich alles um spannende Themen – leicht erklärt, verständlich und mit Spass. Das Angebot richtet sich ausschliesslich an Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Klasse.
Das Buch „Zukunfts(K)reise“ und ein Begleitband für Lehrpersonen möchten zur breiten Beschäftigung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Umweltproblemen einladen und kreative Lösungsansätze anregen.
Buchdeckel
Wie bauen wir eine Gesellschaft, die im Einklang mit unserem Planeten Erde organisiert ist? Die von den Kreisläufen der Natur inspiriert und in diese integriert ist? Dazu braucht es viele gute Ideen, und dieses Buch möchte zum Nachdenken einladen: Wie können wir eine Zukunft erschaffen, welche die Grenzen der Erde respektiert?
Machen wir uns gemeinsam auf die Suche nach Ideen, wie wir unsere Beziehungen zur Erde und untereinander in Kreisen gestalten können!
Visionen für eine wünschenswerte Zukunft wurden mit Primarschulkindern der Begabtenförderung Region Rorschach (Zyklus 2), Forschenden der Materialwissenschaften (Empa), einer Künstlerin, Bildungsexpert:innen und Lehramtsstudierenden in einem kollaborativen Designansatz entwickelt und im Buch „Zukunfts(K)reise“ umgesetzt.
Vier Geschichten zu planetaren Grenzen wie Biodiversität, Landnutzung, CO2 und Phosphor-Stickstoff-Kreislauf wurden für das Buch aufbereitet.
Zusammen mit einem Begleitband, welches Informationen zum wissenschaftlichen Hintergrund, Diskussionsfragen und viele Aktivitäten (z.B. Spiele, Experimente, Theater) enthält, leistet das Buch einen Beitrag zur Kommunikation von wissenschaftlichen Erkenntnissen für eine kreislauffähige Zukunft.
Das Buch kann in den Mediatheken der PHSG und bei der Empa gekauft werden. Ausleihen kann man das Buch mit dem Begleitband in allen PHSG-Mediatheken und an anderen PHs.
Das Buch, erhältlich auf Deutsch und Englisch, kann für 15 CHF pro Stück am Empfang der Empa in St.Gallen und Dübendorf, sowie bei der Mediathek der PHSG gekauft, ausgeliehen oder via Email bestellt werden. Für Verpackung und Porto werden 10 CHF pro Bestellung in Rechnung gestellt. Für Lehrpersonen ist auch der Begleitband hilfreich.
Begleitmaterial
Und dazu gibt es noch Begleitmaterial mit Erklärungen zum wissenschaftlichen Hintergrund, Übungen, Aufgaben, und weitere Inspirationen.
Maximilian Janisch machte die Mathe-Matur mit neun Jahren. Mit zehn wurde er in ein Förderprogramm an der Universität Zürich aufgenommen. Heute ist das Wunderkind 22 Jahre alt, hat seinen Doktortitel in Mathematik in der Tasche und sorgt auf Social Media für Aufsehen.
Die Familie von David und Tamara hat tiefe Einblicke bekommen, wie die Schulen auf Kinder mit speziellen Bedürfnissen vorbereitet sind. Die Reaktionen hätten nicht unterschiedlicher ausfallen können.
Das Kooperationsprojekt Karg Campus Kita Saarland stärkt das bereits bestehende Netzwerk Begabtenförderung. Die ersten fünf Jahre sind entscheidend für die Entwicklung eines jeden Kindes, eine bestmögliche Förderung der Kinder durch qualifizierte Fachkräfte erhöht die Chance auf einen gelingenden Bildungsweg maßgeblich, unabhängig der Herkunftsfamilien. Der Wechsel in die Grundschule stellt für die meisten Kinder ein einschneidendes Erlebnis dar; wird der Übergang professionell begleitet, ist dies ein Gewinn für die Eltern, die neuen Lehrkräfte und vor allem für die Kinder. Durch das Projekt kann der Übergang von der Kita zur Grundschule besonders für hochbegabte Kinder künftig besser gestaltet werden.
Mitgestalten bedeutet die Befähigung von Schülerinnen und Schülern, ihr erworbenes Wissen auf konkrete Problemstellungen der Gegenwart und Zukunft anzuwenden. Denn unsere Schülerinnen und Schüler von heute sind die Entscheidungsträger von morgen, insbesondere diejenigen mit hohem und ausgeprägtem kognitiven Entwicklungspotenzial.
Unsere Gesellschaft braucht Antworten auf viele zentrale Herausforderungen, wie z. B. den Klimawandel. Diese Herausforderungen verändern den Arbeitsmarkt. Es werden zunehmend Menschen gesucht, die komplexe Zusammenhänge systematisch durchdenken und kooperativ im Team innovative Problemlösungen entwickeln. Die Schule ist gefordert, unsere Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, sich fundiertes Wissen über Schlüsselkonzepte anzueignen und gleichzeitig ihr Verständnis auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen anzuwenden, um überfachliche Schlüsselkompetenzen wie Kreativität, kritisches Denken, Kooperation und Kommunikation (4Ks) zu üben. Darüber hinaus wird die Auseinandersetzung mit realen Problemstellungen in der Regel als sinnstiftend erlebt, was die Motivation fördert.