Kopieren ausdrücklich erlaubt: Praxisideen zum Making aus Walenstadt

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Die Modellschule Walenstadt stellt nach drei Jahren Entwicklungsarbeit ihre Erfahrungen, Projekte und Unterrichtsideen zum makerorientierten Lernen in einem interaktiven PDF bzw. Canva-Format allen interessierten Schulen zur Verfügung.
Der Beitrag zeigt, dass Making weit mehr ist als die Nutzung eines Makerspaces oder technischer Geräte wie 3D-Drucker und Lasercutter. Im Zentrum stehen Neugier, kreatives Problemlösen, Ausprobieren, gemeinsames Lernen und die Reflexion von Erfolgen sowie Fehlern.

Die bereitgestellten Materialien enthalten zahlreiche konkrete Unterrichtsbeispiele, darunter Projekte zum Fahrzeugbau, Lernlabore in Form von Kochshows, die Entwicklung eigener Games oder mathematische Lernangebote im Freien.
Zugleich wird aufgezeigt, wie Making fächerübergreifend umgesetzt werden kann und welche Bedeutung offenen Aufgabenstellungen, Prototyping und Reflexionsprozessen zukommt.
Auch Schulleitungen und PICTS erhalten Anregungen, wie eine nachhaltige Making-Kultur in der Schulentwicklung verankert werden kann.

Besonders betont wird, dass Making weniger von besonderen Räumen oder Technologien abhängt, sondern vielmehr eine pädagogische Haltung darstellt, die selbstständiges, kreatives und forschendes Lernen fördert.

Fazit: Der Beitrag liefert zahlreiche praxiserprobte Ideen und zeigt eindrücklich, wie Making als Lern- und Denkhaltung Unterricht und Schulentwicklung bereichern kann. Die offen geteilten Materialien erleichtern es anderen Schulen, erfolgreiche Ansätze zu übernehmen und weiterzuentwickeln

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Schule Walenstadt – Making ohne Raum

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Der Makerspace der Schule Walenstadt musste aufgrund einer Schulhausrenovation abgebaut und eingelagert werden, wodurch kein fester Raum mehr zur Verfügung steht.
Statt das Making einzustellen, wurde nach neuen Lösungen gesucht, um es weiterhin im Unterricht zu integrieren.
Dazu wurden Materialien reduziert und in mobilen Maker‑Wagen organisiert, sodass Making flexibel in verschiedene Schulzimmer gebracht werden kann.
Der Fokus verschiebt sich dadurch weg von der Infrastruktur hin zu einer Haltung des Ausprobierens, Gestaltens und Lernens im Prozess.
So bleibt Making trotz fehlendem Raum ein wichtiger Bestandteil des Schulalltags und wird künftig in neuen Formaten weiterentwickelt.

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Making von aussen betrachtet – was Besuchende sehen und was uns antreibt

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Der Besuch externer Gäste machte sichtbar, welche starke Wirkung Making auf Lernende, Lehrpersonen und die ganze Schule hat. Trotz begrenzter räumlicher und finanzieller Mittel entstanden Ateliers, in denen Begeisterung, Produktivität und gegenseitige Unterstützung deutlich spürbar waren. Besonders hervorgehoben wurde der Fokus auf den Lernprozess statt auf ein fertiges Produkt – Making wird als Haltung verstanden, die Ausprobieren, Scheitern und Weiterdenken einschliesst. Die altersdurchmischten Gruppen, das Arbeiten mit Händen und Materialien sowie die feste Verankerung im Schulalltag beeindruckten die Besucherinnen nachhaltig. Die positiven Rückmeldungen bestärken das Team darin, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und Making weiterhin als Teil der Schulkultur zu leben.

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Mehr zu Making


Digitale Kompetenzen im Kindergarten spielerisch entdecken

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Digitale Medien gehören längst zur Lebenswelt von Kindern – auch im Kindergarten. Entscheidend ist deshalb nicht nur der Zugang zu Geräten, sondern vor allem ein sinnvoller und altersgerechter Einsatz im Unterricht. Die Beispiele in der zITBOx-Story zeigen, wie Kinder erste digitale Kompetenzen spielerisch und forschend entwickeln können. Damit die Kinder auch selbstständig arbeiten können, sind Bilder-Anleitungen mit den einzelnen Schritten unverzichtbar.

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Making im Kindergarten: Die Bürstenroboter kommen!

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Im making-orientierten Unterricht entdeckten die Kindergartenkinder von Mirelle Mullis die Welt der Technik auf spielerische Weise. Gemeinsam bauten sie einen Bürstenroboter – ein kleines, einfaches Fahrzeug, das sich mithilfe eines Motors und einer Bürste bewegen kann.

Ein Bürstenroboter ist ein einfacher, selbstgebauter Mini-Roboter, der sich mithilfe von Vibrationen fortbewegt. Er besteht meist aus einer Bürste, einem kleinen Elektromotor, einer Batterie und einer Unwucht am Motor, die Schwingungen erzeugt. Diese Vibrationen bringen die Borsten der Bürste in Bewegung, wodurch sich der Roboter über glatte Oberflächen bewegt. Der Bau eines Bürstenroboters eignet sich gut als Experiment im Unterricht, weil dabei grundlegende physikalische Prinzipien wie Stromkreis, Reibung und mechanische Bewegung erfahrbar werden. Solche Projekte fördern kreatives Tüfteln und bieten einen einfachen Einstieg in Robotik und Technik.

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Lernen sichtbar machen: Körperfunktionen kreativ visualisiert

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Der Beitrag beschreibt ein Unterrichtsprojekt im Fach Natur und Technik, in dem sich Schülerinnen und Schüler intensiv mit wichtigen Körperfunktionen auseinandergesetzt haben.

Zentrale Inhalte

  • Ziel des Projekts war es, dass Lernende Fachwissen zu Körperfunktionen nicht nur theoretisch behalten, sondern auch verständlich darstellen können.
  • Die Schüler*innen konnten frei wählen, welche Körperfunktion sie vertieft bearbeiten und visualisieren wollten.
  • Es entstanden verschiedene kreative Produkte — sowohl analog (z. B. mit Papier, Karton, Modelliermasse) als auch digital (z. B. 3D-gedruckte Modelle, Stop-Motion-Filme).
  • Thematisiert wurden z. B.:
    • Muskel-Gegenspielerprinzip
    • Funktion des Zwerchfells beim Atmen
    • Unterschiedliche Gelenktypen
    • Blutfluss durch das Herz
  • Die Vielfalt der Umsetzungen zeigte, dass die Schüler*innen ein fundiertes Verständnis der jeweiligen Körperfunktionen entwickelt hatten.

Pädagogischer Fokus
Im Vordergrund stand nicht ein einheitliches Ergebnis, sondern der individuelle Lernprozess, fachliche Reflexion und die Fähigkeit, Wissen kreativ sichtbar zu machen.

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Lernen erleben im Klassenlager: Making im Campo Cortoi

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Die zITBOx Story beschreibt ein Klassenlager im Campo Cortoi im Tessin, in dem Lernen im Freien und makerorientierte Erfahrungen im Mittelpunkt stehen. 

Die Jugendlichen verbringen den Lageralltag weitgehend ohne digitalen Komfort, versorgen sich selbst, kochen am Feuer und erleben so bewusst die natürlichen Ressourcen und Abläufe. Durch praktische Tätigkeiten wie Bauen, Reparieren und Gestalten werden Selbstständigkeit, Teamgeist und Eigenverantwortung gefördert. 

Making wird dabei nicht nur als Unterrichtsform, sondern als pädagogische Haltung verstanden, bei der nicht perfekte Ergebnisse, sondern die Erfahrung und der Lernprozess im Vordergrund stehen. 

Das Lager bietet viele sinnliche und ganzheitliche Lerngelegenheiten, die über klassischen Unterricht hinausgehen und Kopf, Herz und Hand ansprechen. Der naturverbundene Rahmen und die Herausforderungen des Lageralltags schaffen ein Umfeld, in dem die Jugendlichen ihre Ideen einbringen und ihre Umgebung aktiv mitgestalten können. 

Lehrpersonen erhalten mit dem Campo Cortoi einen durchdachten Rahmen und Erfahrungswissen, um Klassenlager als Bildungs- und Beziehungserfahrung zu gestalten.

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Crêpes, Kreativität und Gemeinschaft draussen erleben

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Die zITBOx Story beschreibt ein Bildungsprojekt, bei dem Naturpädagogik und makerorientiertes Lernen kombiniertwurden: Eine Klasse der Schule Walenstadt und die Stiftung Silviva kochten gemeinsam Crêpes im Wald und schnitzten dafür ihr eigenes Besteck. 

Durch das Lernen im Freien werden alle Sinne aktiviert und die Schüler:innen erleben den direkten Zusammenhang zwischen Tätigkeit und Ergebnis, was Selbstwirksamkeit und tieferes Verständnis fördert. Das gemeinsame Kochen und Gestalten schafft besondere Erfahrungen von Kreativität und Gemeinschaft, die weit über klassischen Unterricht hinausgehen. Beim Schnitzen der Löffel und Gabeln verbinden die Jugendlichen praktische Fertigkeiten mit einem bewussten Umgang mit Materialien und Umwelt. 

Die Kooperation zwischen Schule und externem Partner zeigt, wie Bildung im Naturraum nachhaltig und alltagsnahumgesetzt werden kann. Solche Aktivitäten eröffnen neue Perspektiven für zukunftsorientierte Bildungsansätze, die Erlebnis, Kreativität und praktische Arbeit vereinen. 

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Making & Informatik im Fokus – ein Barcamp für die Modellschulen

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Der Artikel von Sandra Steiner berichtet über ein Barcamp-Event zum Thema „Making und Informatik“, das am 21. Januar 2026 in Walenstadt stattfand und bei dem sich Entwickler:innen aus verschiedenen Modellschulen der IT-Bildungsoffensive (ITBO) trafen, um sich auszutauschen und zu vernetzen.
Nach einem Inputreferat zu didaktischen Möglichkeiten von Making und informatischen Kompetenzen standen offene Sessions im Mittelpunkt, die von den Teilnehmenden selbst vorgeschlagen und gestaltet wurden.

In diesen Session-Phasen präsentierten Lehrpersonen und Entwickler:innen verschiedene Projekte aus der Praxis, etwa digitale Hörspiel-Lernsettings oder makerorientierte Unterrichtsideen im Freien.
Die Inhalte wurden auf einem digitalen Board gesammelt, sodass alle Teilnehmenden spontan mitdiskutieren oder eigene Themen einbringen konnten.

Parallel zu den Sessions gab es einen Marktplatz des Austauschs, auf dem Materialien geteilt und Ideen zur Umsetzung von Making-Ansätzen im Schulalltag besprochen wurden.

Ziel des Barcamps war es, die Vernetzung der Modellschulen zu stärken und praxisnahe Lösungen für den Einsatz von Making und Informatik im Unterricht zu entwickeln. Die offene, partizipative Struktur des Barcamps ermöglichte es allen Teilnehmenden, aktiv zum Programm beizutragen. Der Tag endete gesellig mit einem Apero im Makerspace der Schulen Walenstadt und der Bereitstellung einer Materialsammlung im digitalen Barcamp-Board zur späteren Nutzung.

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Mathematik erleben in Walenstadt: Die Mathplätze der Schule

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Der Beitrag von Matthias Vonäsch beschreibt ein Schulprojekt in Walenstadt, bei dem alltägliche Orte im öffentlichen Raum zu sogenannten Mathplätzen umfunktioniert wurden. Schüler:innen entwickelten dort praxisnahe und humorvolle mathematische Aufgaben, die speziell auf die jeweiligen Orte abgestimmt sind. Diese Aufgaben wurden von den Schüler:innen selbst für ihre Mitschüler:innen erstellt und regen zum Alltagsbezug mathematischer Fragestellungen an. Zu jedem Mathplatz gehört ein kurzer Trailer, der Einblick in die Aufgaben gibt und das Interesse weckt. Eine interaktive Karte sammelt alle Mathplätze, Videos und Lösungen an einem zentralen Ort. Die Mathplätze können einzeln, in Gruppen oder im Unterricht erkundet werden, wodurch Mathematik außerhalb des Klassenzimmers erfahrbar wird. Ziel ist es, nicht nur Rechenfertigkeiten zu fördern, sondern auch Beobachtung, kreatives Denken und Reflexion über die Rolle der Mathematik im Alltag zu stärken. Interessierte können zudem eigene Aufgaben entwickeln und die Mathplätze weiter ausbauen.

zITBOx-Beitrag