Kategorie: Allgemein

Entwicklungen im (digitalen) Bildungsraum Schweiz

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educa.ch  Die Schweiz braucht entsprechende Kompetenzen, um die Wissensgesellschaft zu entwickeln und die Vorteile von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) vollumfänglich nutzen zu können. Der Vermittlung von ICT-Kompetenzen über das Bildungssystem kommt daher eine zentrale Bedeutung zu, denn die fortschreitende Digitalisierung transformiert den Kontext, in dem Lehren und Lernen stattfindet. Durch die orts- und zeitungebundene Verfügbarkeit von Wissen werden Lernprozesse neu ausgerichtet und die Rollen der Lehrenden und Lernenden verändert.

So nutzen Kinder das Internet

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leibniz-hbi.de |spiegel.de  «9 Prozent der 9- bis 17- Jährigen haben in den vergangenen zwölf Monaten im Internet für sie schlimme oder gar verstörende Erfahrungen gemacht. Fragt man nach einzelnen Risikobereichen, fallen die Anteile jedoch höher aus. Das bedeutet, dass Kinder durchaus im Internet mit negativen Dingen in Berührung kommen, dass der Großteil jedoch nicht alles als schlimm wahrnimmt bzw. damit offensichtlich umgehen kann. Die 9 Prozent, die negative Erfahrungen gemacht haben, be- nötigen jedoch besondere Hilfestellung, wie sie mit diesen umgehen und an wen sie sich wenden können. 

Das, was Erwachsene besorgt und als Risiken wahrnehmen – z. B. dass sich die Kinder mit Personen treffen, die sie online kennengelernt haben oder der Kontakt mit sexuellen Darstellungen – scheint für viele Kinder normaler Bestandteil ihrer Online-Welt bzw. Online-Nutzung zu sein. Das Social Web ist für sie ein Ort bzw. Angebot, um sich mit Gleichgesinn- ten auszutauschen, zu vernetzen und zu treffen oder auch, um sich über Themen zu informieren, die sie beschäftigen (z. B. Sexualität) und zu denen sie viel- leicht niemanden fragen können oder mögen.

Überdies zeigt sich, dass es Unterschiede zwischen Eltern und Kindern hinsichtlich des Risikobewusstseins gibt. Nicht alle Heranwachsenden heißen es beispielsweise gut, wenn ihre Eltern ungefragt Bilder von ihnen online veröffentlichen und verbreiten.

Eltern sind zudem – insbesondere für die Jüngeren – immer noch wichtige Ansprechpartner, auch bei me- dienbezogenen Themen. Mit zunehmendem Alter wenden sich die Heranwachsenden verstärkt an ihre Peers. Medienpädagogische Unterstützungsangebote sollten daher nicht nur an Eltern gerichtet sein, sondern auch Peer-to-Peer-Ansätze berücksichtigen. Eltern sollten hingegen an ihre Vorbildfunktion erinnert werden und ihre eigenes Mediennutzungsverhalten reflektieren.

Die Ergebnisse zeigen, dass knapp ein Viertel Erfahrungen mit gemeinen Verhaltensweisen gemacht hat, der Großteil (92%) davon offline, 66 Prozent online. Präventions- und Interventionsmaßnahmen in diesem Bereich sollten entsprechend immer auch den Offline-Kontext mitberücksichtigen.

Die Onlinenutzung geht nicht nur mit möglichen inhaltlichen, interaktionsbezogenen oder kommerziellen Risiken einher, sondern auch mit einer Ausweitung der Nutzungsdauer und damit einhergehenden negativen Folgen. Fast die Hälfte der befragten Kinder und Jugendlichen gibt an, sich zu langweilen, wenn sie nicht online sein können. Bemerkenswert ist, dass etwas mehr als ein Viertel offensichtlich erfolglos versucht hat, die eigene Onlinenutzung zu reduzieren. Hier wären Ansätze hilfreich, die Heran- wachsende bei der Selbstregulierung ihrer Mediennutzung unterstützen. In diesem Zusammenhang haben auch die Eltern eine wichtige Vorbildfunktion.

Schließlich verweisen die Befunde auch darauf, dass die Bildungs- und Partizipationsmöglichkeiten der Onlinemedien noch nicht ausgeschöpft werden und dass die Heranwachsenden auch seitens der Eltern und Pädagogen offensichtlich noch zu wenig Anregung erfahren. Auch wenn der vorliegende Bericht eine Vielzahl an möglichen Risiken in den Blick nimmt, sollten die Potenziale der digitalen Medien für Bildung und Teilhabe nicht außer Acht gelassen und auch in der medienpädagogischen Arbeit berücksichtigt werden.»

Medien und Informatik auf der Unterstufe

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Die Neue Schulpraxis, Guido Knaus, 09.2019 ● Im 1. Teil erfahren Sie neue Erkenntnisse aus Untersuchungen zum Mediennutzungsverhalten von SuS. Teil 2 erläutert exemplarisch sämtliche Kompetenzbereiche des Lehrplans 21 zu Medien und Informatik. Dazu folgen auch Vorschläge zu ausgewählten stufenspezifischen Anwendungskompetenzen.

Medien im Unterricht : Lehrer müssen nachsitzen

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magazin.swisscom.ch ● Viele Lehrpersonen in der Schweiz wünschen sich mehr Unterstützung und Weiterbildungsangebote für «Medien und Informatik», das zeigt die JAMESfocus-Studie zum Thema «Digitale Medien im Unterricht».

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Spielkarten Biber | Lehrmittel Informatik für Zyklus 1

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Spielkarten Biber

In der Sammlung Spielkarten Biber sind interessante Informatikaufgaben zu finden, die von der internationalen Bebras-Gemeinschaft erstellt wurden. Spielkarten für Kinder von 7 bis 10 Jahre. In Deutsch und Italienisch.

Lehrmittel Informatik für Kindergarten und Zyklus 1

Das Heft offeriert ausgewählte Abschnitte aus dem sich zur Zeit noch in der Entwicklung befindenden Lehrmittel für einen integrierten Informatikunterricht. Das Lehrmittel gehört zu einer Reihe von Lehrmitteln für den Informatik-Unterricht, das ein Spiralcurriculum vom Kindergarten bis zur Matur bilden wird.
Dieses Heft wird nur so lange erhältlich sein, bis das vollständige Lehrmittel bei Klett und Balmer in die Distribution geht.

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Medien in die Schule

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medien-in-die-schule.de ● Die Unterrichtsmaterialreihe Medien in die Schule bietet zu den zentralen Medienarten und Medienformaten zahlreiche Unterrichtsanregungen und mediendidaktische Werkzeuge. Sie unterstützt Lehrende, Jugendliche bei der kompetenten Nutzung ihrer Leitmedien zu begleiten, für Gefahrenaspekte zu sensibilisieren und ihnen Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln.